Wie verändern wir den Staat von Innnen, Tiaji Sio?

Shownotes

In dieser Folge von Zukunftsschmiede spreche ich mit Tiaji Sio – und was diese Frau mit Anfang 30 schon bewegt hat, ist beeindruckend. Mit 24 hat sie im Auswärtigen Amt das Netzwerk „Diplomats of Color“ gegründet und damit das größte Diversitätsnetzwerk der Bundesverwaltung aufgebaut. Forbes zählte sie zu den 30 unter 30. Dann hat sie ihren Beamtenstatus aufgegeben, um den Staat von außen mitzuverändern. Heute ist sie Mission Lead von Re:Form bei ProjectTogether, einer Allianz von Verwaltungspionier:innen, die schon heute am Staat von morgen bauen.
Wir sprechen darüber, warum der Staat sich oft selbst blockiert und warum es mehr politischen Mut für die dicken Bretter braucht. Dazu gehören die föderale Aufgabenverteilung, starke Kommunen und die Zukunft des Beamtentums. Es geht um Wirkungsziele statt Maßnahmenkataloge und darum, warum Vertrauen kein weicher Faktor ist, sondern ein Machtfaktor. Bei Re:Form schneiden deshalb Staatssekretär und Sachbearbeiterin auch mal gemeinsam Zwiebeln. Vorher erzähle ich, warum mein Gen-Z-Reverse-Mentoring keinen einzigen Antrag hervorgebracht und mich trotzdem verändert hat.
Bonus für alle, die neu in der Kommunalpolitik sind: Vernetzt Euch mit anderen innovativen Kommunen und schaut bei Re:Form vorbei.

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00:00:00: Herzlich willkommen zur Zukunftsschmiede.

00:00:01: Mein Name ist Julia Post, ich bin Landtagsabgeordneter aus München und ich bin überzeugt die Art und Weise wie wir Politik machen.

00:00:07: Die braucht dringend ein Update!

00:00:08: Und genau darüber sprechen wir in diesem Podcast.

00:00:11: In dieser Folge mit THGCO beschäftigt sich mit Staatsmodellen.

00:00:21: Diese ersten Rubrik teile ich ja immer einen Impuls mit euch wo ich mich selber gerade in dieser Reise befinde den Politikbetrieb neu zu denken und auch meine Arbeit ein bisschen umzukrempeln.

00:00:32: Und diesmal möchte ich euch einfach was erzählen, wo ich am Anfang sehr darauf gegangen bin immer nur so aufs Ergebnis zu gucken und zwar glaube ich habe euch ja schon mal erzählt dass sich dieses Gen Z Reverse Mentoring gemacht habe und da hatte ich ja viele junge Menschen die sich bei mir beworben haben und dann für ungefähr drei Monate meine Mentorinnen und Mentoren waren.

00:00:58: Und ich bin da ehrlicherweise so rangegangen, dass ich dachte danach müssen irgendwie drei konkrete Anträge rauskommen die ich dann in den Landtag einbringe und dann merken sie auch... Ich habe ihn zugehört, ich hab ihre Ideen aufgenommen und habe das in den parlamentarischen Prozess eingebracht.

00:01:19: Genau, das ist doch irgendwie

00:01:21: cool.

00:01:21: Ein gutes

00:01:22: Format und wenn es gut läuft

00:01:23: dann

00:01:24: mache ich das noch ein paar Mal und habe dann auch immer richtig coole Ideen.

00:01:27: von der Jugend kommt bestimmt auch gut rüber.

00:01:31: Ich kriege gute Ideen und die fühlen sich auch gehört.

00:01:34: Und

00:01:35: ich muss sagen ich war dann zwischendurch auch fast so bisschen enttäuscht während des Mentorings wo ich gemerkt habe Hier kommen überhaupt

00:01:42: keine konkreten

00:01:44: Ideen raus und ich habe jetzt auch nachdem das Mentoring abgeschlossen war, keinen einzigen Antrag ins Parlament eingebracht was jetzt irgendwie konkret auf des Mentoring zurückgeht.

00:01:56: Ich muss aber sagen dass das Mentor Ring für mich etwas ganz anderes erfüllt hat, was ich eben vorher gar nicht gesehen hab.

00:02:01: und zwar muss ich sagen es hat mich verändert und auch wie ich zu meiner Arbeit stehe und zwar hat's mir gezeigt wie unglaublich wertvoll und wichtig diese Gespräche und Begegnungen sind.

00:02:14: Und wie vieles auch Menschen bedeutet, wenn Politik sich genau dafür auch zur Verfügung stellt und sowas anbietet?

00:02:23: Ich habe ja einen meiner Mentoren auch einen Tag lang durch sein Leben begleitet und da war unter anderem der so das in einem Startup-Werkstudent und hab ich mich dann mit seinem Chef unterhalten Ein Gerät für Pflegeeinrichtungen und der hat so ein schönes Bild verwendet.

00:02:44: Der hat dann irgendwie erzählt, weißt du Julia?

00:02:46: Unser erstes Produkt war rückblickend echt scheiße ich zitiere Und die ganzen Menschen in der Pflegeeinrichtung Arbeiten haben uns erst eigentlich geholfen das Produkt besser zu machen weil sie uns gesagt haben was sie brauchen und durch die ganzen Rückmeldungen.

00:03:03: Ich finde erstens ist das ein total schönes Bild, wie auch Politik funktioniert – ich will jetzt nicht sagen dass unsere ersten Ideen immer scheiße sind aber bestimmt ist dann noch Luft nach oben – genauso funktioniert ja auch Politik, dass durch Rückmeltungen und Gespräche unsere Ideen besser werden, auch durch die unterschiedlichen Perspektiven.

00:03:21: Die Leute, die es betrifft sollen uns auch sagen, was sie noch brauchen, wie es besser werden kann.

00:03:29: Ich unterhalte mich jetzt mit dir und danach habe ich drei Antragsideen fürs Parlament, sondern das geht ja über ein Zeitraum.

00:03:37: Und so habe ich eben auch gemerkt dieses Mentoring ging über einen Zeitraum und war für mich eben etwas was mich verändert hat.

00:03:46: Ja, ich glaube dass wir vielmehr so Resonanzräume brauchen und auch mal so absichtslosen Austausch wo einfach eine echte Begegnung entstehen kann an viele Punkte ganz anders rein in meine Arbeit und kann auch selber mehr wertschätzen, wenn ich eben zum Beispiel solche Möglichkeiten schaffe.

00:04:07: Und Räume schaffe für Begegnung und Austausch wo ich nicht so das Gefühl

00:04:11: habe Ich hab einfach

00:04:13: nur eine Veranstaltung organisiert sondern ich sehe vielmehr den Wert meiner Arbeit auch außerhalb von den parlamentarischen Prozessen.

00:04:21: Das wollte ich einfach mal mit euch teilen.

00:04:37: Ich freue mich, dass du dir auch für heute Zeit genommen hast und wir über eure Initiative Reform sprechen können.

00:04:45: Was macht ihr denn dabei?

00:04:48: Also erstmal auch vielen Dank für die Einladung.

00:04:49: wie in deinem Podcast!

00:04:51: Bei Reformen geht es darum, dass wir sehen das der Staat ein großer Hebel ist für gesellschaftspolitische Transformation und gleichzeitig sich manchmal selbst blockiert in seinem Handeln.

00:05:02: und deshalb haben wir bei Reform als gemeinnützige Initiative by Project Together angefangen vor drei Jahren Verwaltungspionierenden, also diejenigen, die schon im Staat arbeiten.

00:05:12: Die aber so die Vordenkerinnen und Vordenkter sind, die zusammenzubringen und mit denen mal zu überlegen, wie müsste denn der Start von morgen aussehen?

00:05:20: Wie müsste das gestaltet sein?

00:05:22: Was sind da so die Gelegensbedingungen?

00:05:24: Genau!

00:05:24: Und das haben wir vor drei Jahre gestartet und sind jetzt mittlerweile stark gewachsen.

00:05:29: Es kommen immer mehr dazu, die Lufthabendricht zu engagieren und da entwickeln wir sehr konkrete Vorschläge.

00:05:36: Die versuchen wir dann auch in den politischen Diskurs einzubringen, also wir versuchen genau diese Schnittstelle zu sein zwischen Verwaltungspraxis und den Insights aus dem Maschinenraum.

00:05:45: Und denenjenigen die am Ende die politischen Rahmenbedingungen stellen.

00:05:50: Cool!

00:05:50: Das werden wir alles im Gespräch noch näher kennenlernen.

00:05:54: Jetzt hast du schon gesagt eine Initiative wie bei Project Together?

00:05:58: Wer seid ihr denn bei Project together?

00:06:00: was macht ihr da?

00:06:01: Was ist da auch deine Aufgabe?

00:06:04: Bei Project Together sind wir, also wir sind eine gemeinnützige Organisation.

00:06:08: Wir sind ansässig in Berlin und wir beschäftigen uns mit den unterschiedlichsten Themen von regenerativer Landwirtschaft über Migration bis zum Thema Fachkräfte im Klimajobs.

00:06:24: Also es ist ein sehr breites Themenfeld.

00:06:27: was uns aber eint bei all diesem Themen ist die Art und Weise wie wir Personen zusammenbringen.

00:06:32: Wir versuchen immer sektorenübergreifend Menschen auf Wirtschaft, Politik, Staat, Verwaltung aus allen gesellschaftlichen Bereichen zusammenzubringen die teilweise an genau den gleichen Themen arbeiten aber häufig gar nicht so die Räume haben um einen konstruktiven Dialog zu kommen.

00:06:54: und da versuchen wir die Röme zu schaffen diese Person zusammenzubringe im DDR auch in gemeinsame Handeln zu bringen.

00:07:01: Genau, und daraus sind jetzt in den letzten Jahren auch größere Kampagnen entstanden zum Beispiel während der Corona-Zeit mit Virus unter der Schirmheilschaft der Bundesregierung.

00:07:15: als viele Personen gesammelt, die Vorstärke gemacht haben wie wir jetzt Gesellschaft mit dem Coronavirus umgehen.

00:07:20: Und jetzt bei Reformen im Speziellen wird es wirklich darum bis wir so einen Deep dive machen in den Staat und die Verwaltung weil das irgendwie auch ein zentraler Hebel ist und ja auch der Moment ist wenn Personen vor Ort bei sich ins Bürgeramt gehen oder in Personalbeausweis beantragen wollen.

00:07:40: Das ist der Moment wo Menschen Kontakt mit dem Staat haben Und der sollte idealerweise dafür sorgen, dass Vertrauen entsteht.

00:07:48: Dass auch ein Gefühl entsteht, der leistet was für mich, dem kann ich vertrauen, dass da so eine Bindung auch entsteht und deshalb ist es unser großes Anliegen gerade mit Blick auf die Kommunen aber letztlich alle föderalen Ebenen

00:08:04: das der Stadtgut funktioniert.

00:08:08: Gutes Erlebnis, gute Erfahrungen macht an dem Moment.

00:08:11: Vielleicht auch noch mal weil ich das immer sehr spannend finde.

00:08:15: es sind ja irgendwie auch ein bisschen nördige Themen oder man muss sich da irgendwie Kontakt bekommen haben dazu.

00:08:21: wie bist du denn persönlich dazugekommen dass du sagst boah cool ich hab Bock den Staat zu reformieren?

00:08:27: Ja also ich selbst beschäftige mich tatsächlich mit So politischen Themen schon ziemlich lange.

00:08:34: Also es fing in meiner Schulzeit an, dass ich beim Europäischen Jugendparlament oder als Klassischbrechrund und so weiter

00:08:42: aktiv war.

00:08:43: Das klassische?

00:08:44: Genau!

00:08:45: Der klassische Weg aber nie tatsächlich parteipolitisch.

00:08:48: also bis heute bin ich auch nicht Mitglied in der Partei Aber bin dann nach der Schulzeit ins Auswärtige Amt gegangen Und quasi selbst auch als Teil der Bundesverwaltung habe ich dort erlebt ja, wie so eine Verwaltung auch von innen funktioniert und habe da dieses Bild bekommen das es einerseits mir ganz viel gegeben hat mich mit spannenden außenpolitischen Themen auseinandersetzen zu dürfen.

00:09:14: Und so eine Nähe zu haben zu denjenigen die letztlich politische Entscheidungen treffen oder ausführen.

00:09:22: und gleichzeitig hab ich aber immer wieder gemerkt, dass es teilweise schon auch Defizite gibt oder Dinge die dann doch der hiratschisch und sehr bürokratisch ablaufen.

00:09:32: Wo ich mir gewünscht hätte, dass da eine größere Offenheit ist für Innovation oder auch für Ideen, die jetzt nicht unbedingt top down kommen.

00:09:40: Und ich selbst habe im Auswärtigen Amt ein ganz zentrales Problem identifiziert mit dem sich zuvor niemand beschäftigt hat und zwar mit dem Thema Diversität.

00:09:50: Wie gilt eigentlich der Auswärtsgewinst?

00:09:53: gesellschaftliche Vielfalt ausreichend wieder.

00:09:55: Und ich war damals so Anfang zwanzig und habe dann angefangen, mitarbeitenden Initiativen zu gründen die sich Diploments of Color nennt.

00:10:05: Da ging es darum diese Stimmen von Personen mit Migrationsgeschichte, die ja schon mittlerweile ein Viertel der Gesellschaft in den jüngeren Generationen sogar noch mehr ausmachen.

00:10:15: Dazu schaff man da diesen Überschlag auch als demokratische Anspruch an unsere Institution, diese Stimmen zu stärken und zusammenzubringen dafür zu sorgen dass sich auch der Bewerberpool erweitert.

00:10:31: Dass man da schaut ja es geht um den besten Auswesen aber wie kann man diesen Bewerbepool von Anfang an erweitern?

00:10:36: Genau!

00:10:36: Und da habe ich gemerkt mit der Zeit das es durchaus möglich ist auch in einer sehr großen, in eine sehr hierarchisch organisierten Organisation so ein Veränderungsprozess anzustoßen.

00:10:47: Ich habe damals, das war dann noch als Hekomas Außenminister war mit seinem Team haben wir angefangen so eine Diversitätsstrategie aufzusetzen.

00:10:58: Man muss dafür eingesetzt.

00:10:59: ist es ein eigenes Referat für Chancengerechtigkeit und Vielfalt gibt.

00:11:03: Und da hatte ich das Gefühl auch gerade im Jahr zwanzig-zwanzig dieser Gesellschaftsdiskurs zu diesem Thema Diversität, der war da ganz hoch im Kurs und da war es ihm möglich auch solche strukturellen Veränderungen anzustoßen.

00:11:16: Wenn man auch politisch uns dafür eingesetzt ist sich das Auswürdigamt mit seiner eigenen kolonialen Vergangenheit auseinandersetzt Und was das für Auswirkungen hat auf die aktuelle Politik und koloniale Kontinuitäten, die zum Teil noch verankert sind in den Köpfen mancher Genau!

00:11:31: Da habe ich sehr viel Selbstwirksamkeit erlebt Und diesen Spirit habe ich jetzt mitgetragen, auch bei Reformen.

00:11:39: Ich gemerkt hab diese positiven Veränderungen die Bereitschaft selbst persönliche Interessen in den Hintergrund zu stellen und vielleicht ein bisschen bereit zu seinen Risiken einzugehen für das große Ganze.

00:11:56: Das ist eine Eigenschaft, die natürlich nicht nur ich habe sondern auch viele andere und diese Agents of Change, die Verwaltungs-Pionierenden, die dann auch in ganz unterschiedlichen Themenbereichen aktiv sind.

00:12:06: Sei es wie können wir eigentlich unser Haushaltswesen verbessern oder wie kann man die federale Aufgabengestaltung neu denken?

00:12:13: Das sind ganz unterschiedliche Themen.

00:12:14: aber ich glaube die Art und Weise wie solche Veränderungsprozesse von innen heraus aus der Verwaltung entstehen, gekoppelt mit dem politischen Gestaltungswillen von oben dass das ein Rezept ist für eine Staatsreform genau diesen Ansatz jetzt zu institutionalisieren oder auch bei Reform mitzusperken und da eine richtige Bewegung aufzubauen, damit sich unser Staat transformiert zum positiven Sinne hin.

00:12:43: Und ich glaube das ist was ganz gut funktioniert und wo wir auch die Erfahrung gemacht haben.

00:12:50: Jetzt gerade ist eine große Dringlichkeit da.

00:12:52: Ich glaube immer mehr Leute merken unser Staat ganz zentral ist und dass dann wir diese großen politischen, geopolitischen, diese ganzen großen Transfektionsprojekte angehen wollen.

00:13:07: Dann brauchen wir auch einen Staat der adaptiv ist, der lernend ist, in der Lage ist, flexibel auf kurzfristig Dinge zu reagieren.

00:13:15: Und für diese Fähigkeit braucht es eben nicht nur sehr regelkonforme streng hirage stenkende Personen, sondern es braucht zum Teil auch ein paar die dann vielleicht doch ein bisschen diesen innovativen Spirit mit reinbringen.

00:13:32: Also ist auf jeden Fall beeindruckender Werdegang den du hast und du hast jetzt ja auch sehr geschildert welche Selbstwirksamkeitserfahrungen du hattest und dass du ja auch gestalten konntest.

00:13:42: also ich bin nicht so tief in der Außenpolitik drin aber Man sieht, finde ich jetzt auch in Nachrichten das zum Beispiel mit der kolonialen Vergangenheit die Auseinandersetzung.

00:13:52: Also dass es überhaupt schon mal auch überhaupt in den Nachrichten erscheint und da scheinst du ja ganz viel auch bewirkt zu haben.

00:13:59: Und trotzdem bist du da ja raus und scheinst Du hast so ein bisschen angesprochen mit Hierarchie Ja auch Erfahrungen gemacht zu haben wo du dir denkst Es geht besser.

00:14:09: vielleicht das nochmals Ausgangspunkt überhaupt für Reform.

00:14:13: Ihr sagt ja auch Der Staat funktioniert derzeit oft nicht so, wie er sollte und das merken die Menschen auch.

00:14:20: Was läuft denn aus eurer Sicht gerade grundlegend falsch?

00:14:26: Also ich glaube es gibt verschiedene Dinge oder Ansätze an denen man arbeiten könnte.

00:14:34: Ich selbst, das hat sich gerade angesprochen, habe mich dann entschieden aus dem Ausbildungsamt auszutreten.

00:14:38: Auch das zeigt im Kern ein bisschen diese viele Flexibilität.

00:14:42: also ich musste mich selbst aus den Beamten Fältens entlassen lassen um jetzt am Thema Staatsreform arbeiten zu können.

00:14:49: Und genau das versuche ich auch mit unter anderem zu ändern, also dass es eine Flexibilität gibt zwischen den verschiedenen Sektoren.

00:14:56: Das ist hilfreich, weil man eine Perspektive viel breit hat auf den unterschiedlichen Hierarchie-Ebenen und dass es eben nicht so ein starkes ja ich sage mal Zwerklassenthema gibt wo die einen Beamten sind und die anderen sind Angestellte schwierig miteinander kompatibel.

00:15:15: Also das ist so ein bisschen die eine persönliche Komponente, die mich auch persönlich sehr stark antreibt.

00:15:20: auf jetzt noch ich darf für diese Veränderungsprozesse einzusetzen.

00:15:24: aber auch wenn du fragst was sind denn so die großen Dinge?

00:15:28: Die großen Hebel, die Schieflaufen... Ich glaube es ist tatsächlich ein politisches Thema Das Thema Staatsreform tatsächlich auch als eigenes Politikfeld wahrzunehmen.

00:15:40: Ich glaube, das war lange Jahre nicht so.

00:15:42: Da merken wir aktuelle Veränderungen auch dadurch dass es jetzt auf Bundesebene zum Beispiel das neue Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung gibt mit einer eigenen Abteilung Staatsmodernisierung.

00:15:53: Das ist jetzt erstmalig der Fall, dass sich dort dezidiert mit dem Thema beschäftigt wird.

00:16:00: Vorher hatte ich ein bisschen den Eindruck Es gab verschiedene Fachpolitiken Und da wurde eben versucht inhaltlich zu ringen um die besten Argumente, aber am Ende des Tages geht es ja auch darum dass wie auch immer man sich entscheidet gibt es eine Verwaltung die Politik umsetzt und dazu schauen wie kann dieser Umsetzungsmechanismus besser funktionieren.

00:16:20: Ich glaube das wurde bisher durchaus vernachlässigt.

00:16:23: von daher beurteile ich schon als positive Entwicklung dass es dort jetzt mehr dieses Augenmerk drauf gibt.

00:16:29: Das wird nicht zuletzt ja auch deutlich durch die Modernisierungsagenten auf Bundes- und Förderaler Ebene, die da auch sehr konkrete Maßnahmen deponiert haben.

00:16:38: Was sich alles verändern muss?

00:16:40: Es ist ein langer Maßnahmenkatalog.

00:16:43: Ich glaube am Ende würde ich jetzt das daran messen lassen.

00:16:45: was können wir denn wirklich davon umsetzen und wofür werden am Ende auch die Rahmenbedingungen geschaffen?

00:16:52: Und vielleicht ein letzter Punkt.

00:16:54: Ich glaub dass ich mir wünschen würde tatsächlich einen politischer Mut Zum einen und zum anderen die Fähigkeit, vielleicht auch über seine eigenen Schatten zu springen.

00:17:05: Und breite, überparteiliche Allianzen für das Thema Staatsmodernisierung zu schmieden.

00:17:12: Denn es ist ein Thema, das wird nicht in einer Legislaturperiode abgestossen sein.

00:17:16: Das muss man langfristig denken.

00:17:18: Verwaltungsprozesse sind komplexe und es wird auch Zeit brauchen.

00:17:24: aber es braucht Mut schon jetzt so größere Veränderungen anzugehen Und dann eben auch nicht zurückzuschrecken, die wirklich staatsfrukturellen Themen anzugehen.

00:17:33: Denn oft verliert man sich dann immer klein-klein und da kann man hier ein bisschen digitalisieren und da im Prozess ein bisschen vereinfachen.

00:17:40: aber wenn es um die großen Themen geht wie zum Beispiel wie ist eigentlich unsere federale Aufgabenverteilung organisiert.

00:17:46: Die Kommunen auch noch mal dezidiert stärken, die ja in der Umsetzung vieler vorhaben ganz vorne mit dabei sind und diejenigen, die am Ende unter Ressourcen... Mangel, Kapazitätsmangel leiden.

00:18:00: Wie kann man da diese kommunale Ebene wirklich auch mal in den Vordergrund heben?

00:18:05: Und eben dann aber auch solche rechtlichen Dinge so wie schafft man das eigentlich Top-Talente im Staat zu halten und die da reinzubekommen und gleichzeitig auch ja eine Flexibilität zu erlauben?

00:18:20: und ist da das Beamtentum in der jetzigen Form eigentlich, der richtige Mechanismus.

00:18:24: Also das sind so die großen Bretter, die dicken Bretter an die sich glaube ich wenige ran wagen aber für die ich mehr Mut erhoffe und wo ich glaube dass wenn wir da es auch schaffen ehrliche Konversationen zuzuführen mit ehrlichen Vorschlägen mit überparteilichen Allianzen, dass wir dann ein großes Stück vorankommen könnten.

00:18:44: Absolut und ich glaube, wie also das?

00:18:46: Initiativen wie eure ja auch einen großen Anteil daran haben dass wir jetzt zum Beispiel so ein Ministerium haben.

00:18:51: Und dass wir auch anders über diese Thematik sprechen.

00:18:55: Also früher war es irgendwie Bürokratieabbau und das ist schon vielen gesamtheitlicheres Bild und ganz andere Ansatz der sich bis zur Bundesregierung durchgesetzt hat und ich finde in einem bachtlichen Tempo auch.

00:19:08: Das haben sich ja viele Initiativen auch in der Vergangenheit dazu gegründet, steht ihr da eigentlich untereinander im Austausch?

00:19:13: Wir hatten auch schon einige hier zu Gast im Podcast also zum Beispiel so Impact Start von FINEO oder die Initiative für ein handlungsfähigen Staat.

00:19:21: arbeitet ihr eigentlich auch zusammen oder entstehen da neue Silos sage ich jetzt mal?

00:19:26: Nee klar auf jeden Fall!

00:19:27: Also wir sind mit Ideen auch im Austausch mit FINEo tatsächlich machen ein Kooperationsprojekt zu Interkommunen, wo es um so Wirkungsorientierung in der Kommune geht.

00:19:37: Mit der Initiative für eine Erwandlungsfähigen Staat sind wir in einem engen Austausch und wir haben auch quasi gemerkt haben, wir wollen nicht diese die gleichen Strukturen, die wir ja selbst auch am Stabilisieren oder irgendwie bei uns replizieren, weil wir auch gesagt, wir bauen einen Bündnis für Staatsreformen, wohin die Agora digitale Transformation mit drin ist, NEXT EV auch als Verwaltungs-Internesnetzwerk und wir also versuchen da schon zu bündeln.

00:20:01: ich glaube wenn es uns insgesamt hilft, auch als zivilgesellschaftlicher Akteur, dass da nicht jeder jetzt sein eigenes Subchen wieder kocht.

00:20:10: Genau weil das passiert ja total schnell auf zivil- gesellschaftlicher Seite.

00:20:15: und was ich total spannend fand, war ja bei diesem Auftakttreffen damals vor drei Jahren in Wuppertal bei euch mit dabei oder was euch prägt, wo was ihr auch weiterentwickelt habt in der Zeit ist ja das ihr sagt ihr wollt ein neues Staatsverständnis eine Verwaltung die gestaltet und eine Politik die sich an Wirkung orientiert.

00:20:37: Das klingt natürlich jetzt auch wieder sehr meta.

00:20:41: Was ist damit ganz konkret gemeint?

00:20:45: Also konkret ist damit gemeint dass wenn es politische Ziele gibt Und das ist ja quasi auch Grundlage unseres demokratischen Verständnisses Es ist auch gut so und das sind die legitimierten Institutionen.

00:20:56: Aber dann wird es eben nicht nur darum irgendwie Maßnahmenkataloge aufzuschreiben, womit man sich schmücken kann.

00:21:04: Weil man irgendwelche Dinge abgehakt hat von dieser Maßnahmenliste.

00:21:08: Sondern uns geht's wirklich darum wie kann man aus diesen Maßnahmen Wirkungsziele formulieren?

00:21:14: Also welche Wirkung wollen wir echt damit erzielen?

00:21:16: und dann ist das hinten raus eigentlich mehr oder weniger egal, welche Maßnahme am besten dazu führt dass wir diese enttündierte Wirkungen gestalten ist schwierig vielleicht auch, weil es auch dann Wahrheiten offenbart oder es natürlich auch sein kann.

00:21:31: im Endeinander in der nächste Truppe würde das manche Wirkung also dass manche Wasser mit die Wirkung vielleicht auch nicht ausreichend erzielt hat.

00:21:39: Auf jeden Fall wollen wir quasi über uns ruf vorm Warte dahingehenden Umdenken schaffen und ich glaube ein Weg wie wir das ganz stattdrehen ist durch unsere Methoden und ich die Art und Weise wie wir Personen zusammenbringen.

00:21:53: Das würde

00:21:54: mich auch interessieren.

00:21:55: genau, du hast das vorhin schon so ein bisschen gesagt ihr bringt die verschiedenen Sektoren zusammen und dann eure Methoden ja was kann man sich davon euch sozusagen auch abgucken?

00:22:05: Ja also ich glaube es ist wirklich das was für uns auch besonders ist dass wir viele dieser zivilgesellschaftlichen Moderne und Motoren versuchen mit auf den Verwaltungs- und Politikkontext zu mündsen, weil wir merken das ganz viel liegt beim Thema Vertrauen.

00:22:25: Und es sehen wir gerade im Kontext von neuen Regierungsbildungen jetzt auch aktuell bei dem Nachgang der Landtagswahlen dass gerade auch Politik sehr schnell switchen muss vom Wahlkampf teilweise harten Wahlkämpfen hinzu, wir schmieden jetzt Koalitionen und müssen damit einander vertrauensvoll auch regieren.

00:22:47: Und deshalb ist oft im Nachgang uns auch erzählt wird das dass sich am Anfang einer neuen Regierung nicht ausreichend Zeit genommen wurde für Vertrauensbildung und ich glaube gleiches kann man auf Verwaltungsebene sehen.

00:23:06: wenig Austausch stattfindet, zum Beispiel zwischen Bund, Land und Kommune.

00:23:10: Teilweise bei Vorhaben die im Bund beschlossen werden, die dann von Kommunen umgesetzt werden müssen.

00:23:16: Und da versuchen wir durch unsere Methoden indem wir miteinander kochen, wir den miteinander spazieren Du hast es selbst auch erlebt in Wuppertal Da haben wir das Elefantengehege zusammen ausgemistet.

00:23:27: Also das sind ganz spezielle Momente Die wir versuchen zu kreieren wo ein tiefes Vertrauen entsteht wo Leute sich auf einer sehr persönlichen Ebene vorerst kennenlernen, bevor sie dann wissen in welcher Funktion oder welche Hierarchiestung für jemand ist.

00:23:45: Also bei uns ist es ja ganz selbstverständlich, dass jemand der Staatssekretär im Bund ist, sich zusammen ziebeln schneidet mit jemandem der Sachbearbeiterin in der Kommune.

00:23:57: und da geht es vorerst um die persönliche Verbindung dass man dann viel schneller in konstruktiven Austausch kommt und einen vertrauensvollen Austausche, als wenn man eben diese Fokus auf Vertrauen nicht hat.

00:24:11: Und genau das für versuchen wir durch unterschiedlichste Dinge Begegnungsformate zu integrieren.

00:24:17: und ich glaube das ist auch der Moment, der im ersten Moment gerade für Leute aus einer Verwaltung vielleicht irritierend ist, da man eben sich nicht im Frontal von Martin klassisches Panel oder eine Rede anhört sondern selbst gefragt ist aktiv zu werden vielleicht auch ein bisschen was Persönliches teilt.

00:24:33: Da geht es auch so ein bisschen darum, dass sich alle ein Stück weit verletzlich machen und sich öffnen und das dann aber auch wiederum zusammenschweißen.

00:24:43: Und diese Kultur des Miteinanders ist eine, die wir ein bisschen einmassieren wollen in der Politik, in die Köln-Weitum und dass vielleicht dann auch einige der offiziellen Formate

00:24:54: sich

00:24:55: einiger der Methoden bedienen.

00:24:58: Ja, das ist total spannend.

00:24:59: Weil wie du gesagt hast ich glaube es nicht nur für die Verwaltungen ein ganz schöner Schritt sondern vor allem auch für die Politik.

00:25:05: jetzt gibt's euch seit ungefähr drei Jahren als Initiative.

00:25:09: was habt ihr denn in diesen gemeinsamen Runden schon ganz konkrete arbeitet.

00:25:14: also klar ihr habt zum Beispiel Wir machte auch politische Arbeit sozusagen und dass es jetzt dieses Ministerium auf Bundesebene gibt.

00:25:23: Das war, glaube ich so ein Punkt, auf den ihr mit hingearbeitet habt.

00:25:28: Aber was habt ihr sozusagen?

00:25:32: ist ja auch so eine Suche und eine Reise, auf die man sich begibt.

00:25:36: Ihr habt euch ja nicht hingestellt und gesagt also wir wollen jetzt ein neues Staatsverständnis entwickeln.

00:25:41: Wir haben hier schon mal irgendwie zehn Punkte aufgeschrieben und jetzt arbeiten wird es irgendwie aus sondern man beginnt ja wirklich auf so einen weißen Blatt Papier.

00:25:49: Und genau was habt ihr in der Zeit sozusagen entwickelt?

00:25:53: was ihr hier mit uns auch teilen könnt, wo man sich vielleicht auch ein bisschen dran bedienen kann.

00:25:58: Wenn man guckt Staatsverständnis betrifft jetzt nicht nur die Bundesebene sondern eben auch und gerade vielleicht auch die Kommune.

00:26:04: Was sind vielleicht auch Tools?

00:26:06: Du hast schon paar Methoden angesprochen.

00:26:09: Ja, wo steht ihr da aktuell?

00:26:11: Was habt ihr schon entdeckt und könnten wir uns teilen?

00:26:15: Also es ist glaube ich eine ganze Fünder.

00:26:17: aber um das vielleicht einmal so ein bisschen runter zu brechen Über Zeit haben sich bei uns so drei Säulen etabliert.

00:26:23: Also die eine Säule ist wirklich diese Aspekt Community, dass wir auch gerne Personen, die Verwaltungspioniere sind oder diese Vordenkerinnen sind zusammenbringen wollen, dass sie sich untereinander aushauschen und dass Sie sich verletzen.

00:26:38: Da allein liegt schon ganz viel Wert, dass man die Möglichkeit hat über so eine kollegiale Freiberatung oder Best-Practice austauscht.

00:26:47: Dass man da eine Community hat an leicht gewinnt.

00:26:50: Dann die zweite Säule ist dieser Aspekt, dieser politischen Arbeit also dass wir die Inhalte und die Themen da diesen Überschlag machen auf die bundespolitische aber auch die landespolitische Ebene das dort eben so die Rahmensetzung stattfindet.

00:27:04: Da haben wir viel eingebracht jetzt in den aktuellen Koalitionsvertrag auf Bundesebene Aber auch als Teil dieses Prozesses der Modernisierungsagenten Auf ganz unterschiedlichen Ebenen.

00:27:14: Und dann so der dritte Aspekt ist der Bereich Experimente.

00:27:19: Also wir wollen quasi im Kleinen prototypisch vormachen, wie der Staat von Neuer eigentlich schon um jetzt aussehen kann und da finde ich ein gutes Beispiel dass wir jetzt als das Bauturbo-Gesetz beschlossen wurde.

00:27:34: vom Bauministerium sind wir in eine Partnerschaft getreten mit dem Bauministerium und haben gesagt okay es ist dieses Gesetz da unabhängig davon ob wir das jetzt inhaltlich gut oder schlecht finden.

00:27:47: Wir möchten gerne, dass das auch Anwendung findet in den Kommunen und haben dann organisiert es über zwei Tausende Kommunen beim Umsetzungslabor Bauturbo mit involviert werden.

00:27:58: Und dass die da die Chance haben zu verstehen wie funktioniert eigentlich der Bauturm?

00:28:03: Wie kann ich denn am besten jetzt auch bei mir in die Prozesse integrieren?

00:28:06: Und wie gehe ich jetzt vielleicht auch um mit diesen ganz neuen Spielräumen, die ich vielleicht vom vorherigen Prozess gar nicht bewohnt bin?

00:28:13: Da gibt es ja Kommunen sowieso schon viel größer ihre Ermessenspielräume ausgeschöpft haben.

00:28:19: Andere, die das RwNR gemacht haben da auch unter den Kommunen für so ein Erfahrungsausstausch zu sorgen.

00:28:25: Ich finde es halt ganz schön vorgemacht wie über diese Zivilgesellschaft ist staatliche Kooperation letztlich dieses Ausrollen des Bauturbos noch viel effektiver funktionieren kann.

00:28:37: und ich glaube im nächsten Schritt ist unser Ziel dass solche Prozesse idealerweise auch selbst dann vom vom Ministerium oder von staatlicher Seite organisiert werden.

00:28:47: Und genau da sind wir aktuell, schauen uns unterschiedliche Themen an zum Beispiel das Thema Fördersystematik, das Thema Beschaffungswesen.

00:28:58: also da gibt es das Thema Sozialstaat, also da gibts ganz viele Themen bei denen wir glauben dass wir über unsere Methodiken und unsere Fähigkeit da die besten Experten quasi zusammenzusuchen insgesamt das Ambitionsniveau zu heben.

00:29:13: Und da verstehen wir uns auch gar nicht als jetzt die inhaltlichen Fachexperten, also wir haben uns über Zeit auch ein bisschen was angeeignet.

00:29:20: aber uns geht es mehr um dieses Organisieren und in der Praxis vormachen eines Experimentes, eines Prototyps dass dann ständig institutionalisiert angewandt werden kann wenn es sich für gut herausstellt.

00:29:34: Das unterscheidet euch dann auch sehr stark von so einer Initiative für den handlungsfähigen Staat ja doch auch sehr inhaltlich gearbeitet haben oder sehr an bestimmten Themen konkrete Vorschläge erarbeitet haben, also dass ihr sagt dieses andere Methoden und Vorgehensweisen ein anderes Vorgehen wie man vielleicht zur Entscheidung kommt.

00:29:54: Oder Entscheidungen dann umsetzt?

00:29:57: Genau ich glaube das ist ein Aspekt.

00:29:59: natürlich machen wir auch Vorschlage die Vorschlages versuchen wir zu gündeln in so einem gemeinschaftlichen Prozess.

00:30:05: Also das kennt es ja aus bisschen von unserem Thesenpapier Leuten, die Lust haben sich zu beteiligen aus der Reform-Munity auf der Bewegung.

00:30:14: Da haben wir wirklich ein geteiltes Dokument und alle geben quasi ihre Expertisen, ihre Meinungen damit rein.

00:30:20: Und wir müssen am Ende dann zum Teil auch Entscheidungen treffen.

00:30:23: und so was kommt denn jetzt am Ende rein?

00:30:26: Was legen wir da Politik vor?

00:30:29: Genau.

00:30:29: also ich würde sagen es ist eine... Je nach Phase ist das eine Mischung aus beiden.

00:30:34: Vielleicht dann ich eine Rückfrage an dich stellen kann, mich würde so ein bisschen interessieren.

00:30:38: Du hast ja selber beim Forum in Wuppertal mit dabei.

00:30:42: Wie hast du das so erlebt als Teilnehmerin?

00:30:46: Und was hast du vielleicht auch auf einem Forum für dich mitgenommen?

00:30:53: Also was jetzt für mich aus der politischen Brille sozusagen auf sehr bemerkenswert ist oder war es das, was du auch schon beschrieben hast dass man sich eigentlich viel Zeit nimmt Ich sage jetzt mal ein bisschen absichtslose Zeit.

00:31:14: Man ist zusammen, man hat die Spaziergänge dann das was wir im Zoo gemeinsam gemacht haben und so man lernt sich viel kennen.

00:31:24: Ich würde sagen so in einem Tikt eigentlich so, ja und wann fangen wir jetzt mal an?

00:31:29: Wir wollen noch etwas ausarbeiten.

00:31:31: Und das ist irgendwie ein Impuls.

00:31:34: aber man merkt dann auch eher cool, man kommt anders ins Arbeiten, man nimmt sich eben die Zeit, dieses Sektorenübergreifende dass man gerade für mich... Also ich war in München Stadträte wo ich natürlich mehr Zugang zu Verwaltungen hatte, jetzt als Oppositionspolitikerin ist der Kontakt zur Verwaltung schwieriger.

00:31:56: Und ja und dass man sich da auch nicht so in diesem hierarchischen Begegnet Frau Stadträtin, Frau Abgeordnete ich erteile ihnen jetzt Auskunft sondern man unterhält sich einfach mal und versteht auch besser so wie ticken eigentlich die?

00:32:12: Wie sehen die das?

00:32:13: oder was sind auch deren Sorge, Sorgen und Nöte oder oder Zwänge?

00:32:17: ja dass man da sich einfach ein bisschen ganz normal menschlich auch austauschen kann.

00:32:25: Und das sind glaube ich Sachen die, die ich auch mitgenommen habe.

00:32:29: Also wir haben jetzt zum Beispiel als Team auch neu in so ein Format entwickelt wo wir einen Public Innovation Talk Reihe gemacht haben, wo wir eben auch sagen Wir bringen Start und Startups zusammen um eben gerade bei Stichwort sowas wie Vergabe oder auch Warum ist der Staat eigentlich nicht der beste Kunde von Start-Ups wenn wir wollen dass sie hier gründen und das sie auch hier bleiben und wachsen?

00:32:52: Das ist ja auch häufig so dass diese sich einfach gar nicht kennen Communities zusammenbringen, dass da so ein Sweetspot liegt und da sich dann auch viel selber organisiert.

00:33:02: Und man dann oft gar nicht mit Anträgen gesetzen oder so aktiv werden muss weil sich da auch viel selbst sozusagen organisiert oder man dann viel gezielter reingehen kann.

00:33:13: und auch nicht der eine Verband wünscht sich das unter anderem verband wünschte ich das sondern mache irgendwie ein Kompromiss womit beide Seiten ein bisschen unzufrieden sind.

00:33:23: Sondern die haben es gemeinsam entwickelt Präsentieren eigentlich eine gemeinsame Lösung.

00:33:29: Das wäre jetzt für uns gemeinsam eine gute Lösung und eigentlich entwickelt man so dann auch gemeinsame Entscheidungen, ich finde es auch ein anderes Staatsverständnis.

00:33:38: nicht ich als Politikerin treffe jetzt eine Entscheidung aus dem was ich gehört habe sondern wir entwickeln gemeinsam eine Lösung und eine Entscheidung

00:33:47: ja total.

00:33:48: also klingt total super dass du da auch quasi auch so viel mitnehmen konntest.

00:33:52: das ist natürlich auch immer unser Ziel, dass wir nicht nur für uns irgendwie versuchen unser Argument zu schärfen oder unsere Ideen weiterentwickeln sondern idealerweise auch was mitgeben.

00:34:03: Was dann auch

00:34:04: ja

00:34:05: euch als Teilnehmern etwas bringen.

00:34:07: Ja genau und ich glaube so funktioniert es ja auch das man sich wechselseitig inspiriert.

00:34:12: Hoffentlich dass auch mehr im politischen Raum auch noch trägt weil das wäre jetzt auch noch meine Frage oder wo wir uns noch darüber unterhalten können, weil das erfordert natürlich auch ein großes Umdenken in der Politik.

00:34:26: Also ich glaube gerade die des Wirkungsorientierte denken ist dann eben nicht cool.

00:34:30: Ich verkünde acht Maßnahmen und kann dann acht Pressekonferenzen dazu machen und bin jedes Mal damit in der Zeitung.

00:34:37: was dabei am Ende raus kommt weiß findet dann irgendwann mal statt und interessiert in dem Augenblick auch nicht.

00:34:44: Ich habe einen tollen Beschluss gefasst und verkünde irgendwas, sondern das ist ja eine ganz andere Art zu arbeiten.

00:34:51: Und das finde ich noch immer ziemlich herausfordernd im politischen Raum zu etablieren.

00:34:57: wie geht es euch da?

00:34:58: Was macht ihr für Erfahrungen?

00:35:01: Also ich glaube auch... Das ist keine leichte Aufgabe aber ich glaube umso mehr sich anschließen, desto besser!

00:35:11: In Zeichensätzen.

00:35:13: Es geht ja auch ein bisschen darum, wie wir Vertrauen auch schaffen zwischen Parteien und Bürgerinnen.

00:35:20: Und wenn es eben wirklich darum geht... Wir wollen hier... Es geht uns um die Sache!

00:35:24: Es geht jetzt nicht nur um Macht oder Eifelinteressen oder Mistenclads oder so sondern es geht um diese Sache.

00:35:34: ich glaube wenn das glaubwürdig auch mal mehr ins Zentrum rückt Ich habe damit schon viel gewonnen.

00:35:40: und ich glaube, den zweiten Punkt, den ich machen wollte ist für mich hat es auch ganz viel damit zu tun wie sich Parteien auch in sich selbst neu erfunden.

00:35:50: Gerade merken wir das zum Beispiel bei der SPD oder auch bei anderen Parteien dass sie einen sehr großen Druck verspüren sich auch neu zu erfinden sodass sie ihre Kernwährleischaft eigentlich auch nicht verlieren sondern weiterhin da eine glaubwürdige willbare, legitime Kraft bleiben.

00:36:11: und ich glaube für mich hat damit persönlich auch ganz wieder mit zu tun wie sind eigentlich Parteien auch im Inneren strukturiert?

00:36:17: Und wie zugänglich sind sie?

00:36:21: Ich glaube das ist auch immer was, was mich total davon abgeschreckt hat jetzt in irgendein Ortsverband einzutreten egal welche Partei weil ich jemand bin.

00:36:31: Ich mag es diese also was ich vorhin beschrieben habe diese Selbstwirksamkeit.

00:36:35: okay ich setze mich jetzt für etwas ein sei es jetzt im Bund oder auch vor Ort in der Kommune und dann sehe ich, dass ich mich einsetze und dass das irgendwie einen Unterschied macht.

00:36:46: Und was wir merken ist, dass wir bei Project Together mit ganz vielen regionalen Gestalterinnen im Austausch sind die ganz viel ehrenamtlich leisten und die machen das einfach so, dass ganz viel Kraft und Potenzial... Die sind aber zum Teil gar nicht parteipolitisch organisiert.

00:37:07: Und ich glaube, wenn Parteien es schaffen, dieses viele Potenzial dann auch in so eine politische Kraft zu channeln.

00:37:15: Wo man vielleicht nicht unbedingt dann in langen streng strukturierten Sitzungen dann irgendwie sitzt und die ganze Zeit über das Problem redet statt einfach mal was auszuprobieren um zu machen.

00:37:27: Ich glaube dann findet es wirklich noch einmal einen Rückgeben und da bin ich voll gespannt welche Parteien ist auch schaffen wirklich für sich auch umzusetzen.

00:37:38: Und ich glaube, das ist ja oft woher dann die politisch-Motivation vieler kommt aus diesen ursprünglich sehr ehrenamtlich sehr impactorientierten und es dann manchmal im Laufe der Zeit über diese Parteitschrukturen oder so versagt.

00:37:53: vielleicht Liegigkeit aber bis zu meinen Blick von außen genau.

00:37:59: nur würde mich auch total interessieren auch als durch jemanden der sehr politisch aktiv ist eigene Mandat, was gibt es so denn wie sich Parteien auch neu erfunden zu können oder sollten?

00:38:11: Auch über

00:38:15: diese Art

00:38:15: Politik zu machen.

00:38:18: Also ich glaube, dass man schon auch in der Partei sehr viel Selbstwirksamkeit erfahren kann.

00:38:22: Das ist ja auch so.

00:38:23: wie gestaltest du so eine Organisation mit vielleicht genau solche Punkte die Du auch gerade angesprochen hast oder auch so der Erfolg.

00:38:31: Mein Thema ist jetzt im Wahlprogramm oder jetzt steht sogar im Koalitionsvertrag.

00:38:35: jetzt setzen wir das um.

00:38:37: Das finde ich es schon gegeben.

00:38:39: Ich glaube was einerseits ist wirklich auch da ein bisschen die Art und Weise von der Methodik vielfältiger wird.

00:38:48: Also es ist ja auch jedem unbenommen, manche mögen eben die Stammtische und diese Art auch wie es jetzt abläuft für manche Menschen ist das gemacht will ich auch gar nicht abwerten.

00:39:00: aber oft ist es sozusagen erreichen wir andere Menschen noch nicht und da müsste es glaube ich viel fältiger werden in der

00:39:07: Angebot

00:39:08: wie sich Parteiarbeit organisiert.

00:39:12: und das andere.

00:39:14: Ich glaube, Parteibindungen oder was heißt ich?

00:39:16: Glaube wir wissen.

00:39:17: Parteibindung nimmt ja auch

00:39:18: ab

00:39:19: und da ist es, glaube ich, auch sehr zentral wie schaffen wir irgendwie auch so eine Zugangsmöglichkeit zur Politik zu Parteien

00:39:29: die

00:39:30: eben gar nicht an so ne Parteimitgliedschaft gebunden ist aber wo sich Menschen trotzdem einbringen können mit ihrem Netzwerk mit ihren Erfahrungen mit ihren Kompetenzen denn gleichzeitig ist ja auch so dieses klassisch ich engagiere mich irgendwie zwanzig Jahre in einem Verein, der auch Lobbyarbeit macht.

00:39:49: Nimmt auch ab unsere Kalender sind alle voll.

00:39:52: wir wollen lieber irgendwie projektweise mitmachen.

00:39:55: und wie kann man da eigentlich andocken?

00:39:57: Und ich glaube das ist was was häufig noch fehlt.

00:40:02: und dann kann man sich vielleicht mal bei der SPD mit dem Thema einbringen und dann bei den Grünen bei der FDP wo auch immer wo man halt sagt jetzt Passt es gerade oder für die ist das grad ein Thema und dann lasse ich da all mein Wissen und ziehe wieder weiter.

00:40:15: Und gucke, wo ich mich nächstes Mal einbringen kann.

00:40:20: Genau!

00:40:20: Das wären so meine Punkte.

00:40:24: Zum Schluss hätte ich noch zwei Fragen, was eine ist ihr habt euch ja so Kommunen als Schlüssel auch ausgesucht.

00:40:31: du hast es vorhin auch schon mal beschrieben.

00:40:34: Ihr sagt, eine zukunftsfähiger Staat definiert sich über starke Kommunen.

00:40:38: Was können wir denn da konkret von der kommunalen Ebene lernen?

00:40:41: Also vielleicht auch sogar für die Landes- und für die Bundespolitik.

00:40:44: Warum seid ihr so auf die Kommunen gekommen?

00:40:48: Genau also Kommunen stehen für uns eigentlich im Zentrum vor einer Staatsreform.

00:40:52: Weil das eben der Ort ist wo die Bürgerinnen und Bürger den Stadt unmittelbar erleben.

00:40:57: Und gleichzeitig auch der Ort, der vielleicht jetzt schon am meisten den Handlungsdruck verspürt weil die Kassen leer sind, weil Stellen zum Beispiel teilweise mehrfach ausgeschrieben werden müssen bevor jemand gefunden wird wenn überhaupt.

00:41:14: Das heißt auch so nach Not heraus sind gerade in den Kommunen werden teilweise sehr kreative Lösungen gefunden oder es werden dann mehr Handlungsspielräume tatsächlich auch genutzt.

00:41:24: also da ist ganz viel Innovationsgeistern eigentlich auch schon gegeben und gleichzeitig haben wir eben auch aufgrund unseres föderalen Systems, so eine Teile stattfindende Fragmentierung.

00:41:36: Dass einige Kommunen eigentlich schon super gute Lösungen haben und andere Kommunen das gleiche Problemen.

00:41:45: aber da überhaupt kein Matching stattfindet zwischen guten Lösungen an dem einen Ort und genau den Bedarf dieser Lösung an einem anderen Ort.

00:41:57: Das heißt für uns liegt da einerseits schon ganz viel Kraft, deswegen schon ganz viele Lösungen vor.

00:42:03: Deshalb haben wir ja auch dieses Bewert verortet Siegel ins Leben gerufen wo es darum geht kommunale Innovationen auszuzeichnen und sichtbar zu machen und dann die Nachnutzung auch zu honovieren guter Lösungen.

00:42:18: Und gleichzeitig ist das glaube ich was jetzt nicht über nur zufällige Begegnungen oder mal eine Preisauszeichnung gelöst werden kann, sondern dass es eigentlich auch etwas ist was wie viel stärker Institutionisieren könnten wo auch die Länder aus meiner Sicht der entscheidende Rolle spielen da auch Kompetenzen teilweise zu bündeln den Kommunen zur Verfügung zu stellen.

00:42:41: Ja das wäre wohl mein Antwort.

00:42:47: Hast du vielleicht auch für jemanden, der selber in der Kommunalpolitik ist?

00:42:51: Wir hatten jetzt im Bayern vor kurzem Kommunalwahlen.

00:42:54: Es haben viele ihr neues Mandat angetreten.

00:42:58: Wenn ich jetzt im Gemeinderat sitze beispielsweise hast du da irgendwie einen Impuls für mich oder für die, die uns zuhören?

00:43:05: was kann ich konkret anders machen?

00:43:13: Das ist eine gute Frage!

00:43:17: Vielleicht ein Appell.

00:43:19: Meldet euch bei Reformen, wenn ihr Lust habt euch mit anderen Kommunen, mit anderen innovativen Kommunen auch zu tauschen.

00:43:26: Werdet Teil von unserem Netzwerk.

00:43:27: dort gibt es immer wieder die Möglichkeit gute Lösungen sich abzuschauen oder auf eigene Impulse mit reinzubringen.

00:43:34: Abonniert unseren Newsletter und tagform-staat.org.

00:43:41: Genau!

00:43:42: Und lasst euch mich entmutigen.

00:43:45: Voll gut, ja.

00:43:46: Und das heißt auf eurer Website findet man dann auch die Links wie man sich euch anschließen kann und mitmachen kann?

00:43:53: Genau.

00:43:54: Perfekt!

00:43:55: Das wäre nämlich meine Abschlussfrage gewesen Wie kann man denn bei euch mitmachen?

00:43:57: Dann haben wir es auch schon geklärt Super!

00:43:59: Lieber Diachi vielen vielen Dank für eure super wichtige Arbeit und ich finde das richtig toll.

00:44:06: damals oder was heißt damals?

00:44:07: aber vor diesen wenigen Jahren war das auch für mich so cool, da beschäftigen sich noch andere damit.

00:44:12: Das ist glaube ich auch was, was du ja schon gesagt hast und was ich auch aus diesem Treffen sehr mitnehme oder aus dieser Community.

00:44:19: Ja, ich beschäftige mich nicht allein damit.

00:44:21: Ich merke, ich habe da ganz viele Mitstreiterinnen, Mitstreiter.

00:44:24: Es tut ja auch immer gut wenn man es merkt und da einfach Leute hat.

00:44:28: Und da dachte ich auch noch so, boah, das ist so ein

00:44:30: riesen Thema!

00:44:31: Wie will man das denn angehen?

00:44:33: Und da so den Faden aufnehmen wird sich dann absehbarer Zeit mal was tun und ich finde es beeindruckend, was sich in der Zeit schon alles getan hat.

00:44:42: für so ein großes sperriges Metathema sage ich jetzt mal.

00:44:46: Also vielen Dank für die tolle Arbeit, die ihr macht und da eben auch

00:44:49: wirklich

00:44:50: ja viele verschiedene Akteure und Sektoren zusammenbringt.

00:44:53: das ist echte Pionierarbeit.

00:44:54: und vor allem vielen dank für deine Zeit heute!

00:44:56: Alles Gute weiterhin!

00:44:58: Ja Vielen Dank für diese Einladung!

00:45:04: Drei Learnings, die ich aus dem Gespräch mit Tiaji mitnehme.

00:45:08: erstens Veränderung beginnt eben nicht immer mit einem Antrag.

00:45:13: Ganz häufig ist es erstmal so, dass es darum geht eigentlich verschiedene Menschen die richtigen Menschen zusammenzubringen, verschiedene Perspektiven aus Verwaltung Wirtschaft Politik und das es häufig erst mal darum geht Dass man auch ein gemeinsames Verständnis entwickelt.

00:45:29: Zweitens Vertrauen ist kein weicher Faktor.

00:45:33: Man begegnet sich ja häufig irgendwie nur in diesen offiziellen Rollen verliert man irgendwie so dieses menschliche und dann bleibt auch vieles stecken.

00:45:43: Und gerade für eine gute Arbeitsgrundlage muss man sich eben auch menschlich begegnen, in dem Zusammenhang habe ich vor kurzem einen sehr schönen Instagram-Post von Volker Wissingen gelesen der mir bei Instagram eingespült wurde.

00:46:00: Mir selber geht es irgendwie oft so

00:46:02: dass ich

00:46:04: denke Ja, wenn man jetzt anderen Menschen insbesondere im Politikbetrieb Vertrauen entgegenbringt dann ist man vielleicht so ein bisschen naiv unterwegs.

00:46:12: und der hat so schön erzählt als er die erste Ampelregierung in Rheinland-Pfalz mit begründet hat.

00:46:19: Hat er mal ganz aktiv zu Malu Dreyer, der damaligen Ministerpräsidentin gesagt ich vertraue dir Und dann hat sie gelacht und meint Ich vertraut ihr auch und das war eine super Arbeitsgrundlage wo eben diese Koalition auch super funktioniert hat ganz im Gegensatz zur Ampel dann auf Bundesebene.

00:46:36: Ich finde, das merkt man bei ganz vielen Themen am Ende geht es doch genau um dieses menschliche und eben auch um das Vertrauen.

00:46:42: Und ich glaube wenn wir wirklich bessere Lösungen arbeiten wollen, dann braucht es genau das und dass ist eben kein weicher Faktor sondern ein Machtfaktor an dem wir aber auch richtig aktiv arbeiten müssen.

00:46:53: Das entsteht nicht von alleine!

00:46:55: Und drittens Nicht jede Kommune muss des Rad neu erfinden.

00:46:59: Häufig ist es so, dass gute Lösungen schon woanders existieren und die politische Aufgabe ist gar nicht immer wieder eine Lösung komplett neu zu erfinden sondern auch mal zu sichten was existiert denn schon wo anders.

00:47:13: Und kann ich das auch hier vor Ort bei mir organisieren?

00:47:17: Alles zusammengenommen könnte man vielleicht auch sagen moderne Politik heißt nicht Ich habe die beste Idee Sondern ich organisiere einen Prozess in dem die beste Lösung entsteht.

00:47:27: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:47:28: Ich freue mich, wenn ihr auch bei der nächsten Folge wieder dabei seid!

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